Höhepunkte des 7. interdisziplinären Forums zur digitalen Inklusion
Unter der Schirmherrschaft der luxemburgischen Präsidentschaft der Benelux-Union organisierte das Ministerium für Digitalisierung am 18. November im Plenarsaal des European Convention Center Luxembourg die 7. Ausgabe des interdisziplinären Forums zur digitalen Inklusion.
Die Veranstaltung versammelte rund 100 Vertreter von Verbänden und Organisationen, die sich für digitale Inklusion engagieren, sowie Experten und Delegierte der drei Benelux-Mitgliedsstaaten. Die Diskussionen konzentrierten sich auf zwei strategische Themen für die Benelux-Region: die Bekämpfung von Desinformation und die Umsetzung der Ziele der digitalen Dekade der Europäischen Union bis 2030.
Das Forum wurde mit einer akademischen Keynote von Professor Dr. Gabriele Lenzini eröffnet, Forscher am Interdisciplinary Centre for Security, Reliability and Trust (SnT) der Universität Luxemburg, der eine eingehende Analyse der Mechanismen zur Verbreitung von Falschinformationen und Strategien zu deren Bekämpfung präsentierte.
Im Anschluss an diese Keynote fand eine Podiumsdiskussion mit Vertretern der drei Benelux-Länder statt: Dr. Debora Plein (BEE SECURE – Luxembourg), Claire Gersen (Ministerie van Binnenlandse Zaken en Koninkrijksrelaties – Niederlande) und Alexander Hoefmans (Föderaler Öffentlicher Dienst Wirtschaft – Belgien), um sich über nationale Politiken zur Eindämmung von Desinformation auszutauschen.
Die Veranstaltung wurde mit Präsentationen zu den Zielen der digitalen Dekade fortgesetzt. Die Vertreter der drei Staaten – Stéphanie Silvestri (Abteilung für Medien, Konnektivität und digitale Agenda – Luxemburg), Wessel van Twist (Ministerie van Binnenlandse Zaken en Koninkrijksrelaties – Niederlande) und Alexander Hoefmans (Föderaler Öffentlicher Dienst Wirtschaft – Belgien) – stellten ihre jeweiligen Handlungspläne zur Erreichung der von der Europäischen Kommission gesetzten Ambitionen bis 2030 vor.
Jean-Claude Meyer, stellvertretender Generalsekretär der Benelux-Union, betonte die entscheidende Bedeutung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit bei der Bewältigung digitaler und gesellschaftlicher Herausforderungen und erinnerte daran, dass die Benelux-Region als Labor für regionale Integration und als treibende Kraft für Innovation gilt.
Stéphanie Obertin, Ministerin für Digitalisierung, bekräftigte ihrerseits den Willen Luxemburgs, eine sichere, inklusive und innovative digitale Zukunft zu gestalten. Sie kündigte zudem die bevorstehende Veröffentlichung des zweiten Nationalen Aktionsplans für digitale Inklusion an.
Diese Beiträge schlossen einen Tag voller Austausch ab und bestätigten den Willen der drei Länder, gemeinsam an der Erreichung ihrer gemeinsamen Ziele zu arbeiten und die Position der Benelux-Region als Schlüsselakteur der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit weiter zu stärken.
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