Stéphanie Obertin stellte den neuen Nationalen Aktionsplan für digitale Inklusion vor

 

Am 4. Februar 2026 stellte Stéphanie Obertin, Ministerin für Digitalisierung, den zweiten Nationalen Aktionsplan für digitale Inklusion (2026–2030) vor, der am 16. Januar 2026 vom Regierungsrat verabschiedet wurde.

„Dieser neue Aktionsplan, der in Abstimmung mit mehr als dreißig öffentlichen, privaten und gemeinnützigen Akteuren entwickelt wurde, stärkt die bestehenden Maßnahmen und soll besser auf die Bedürfnisse der verletzlichsten Bevölkerungsgruppen eingehen. Zudem soll sichergestellt werden, dass die digitale Transformation der gesamten Bevölkerung zugutekommt. Wir wollen niemanden zurücklassen.“, betonte Stéphanie Obertin.

Sechs strategische Ansatzpunkte für eine nachhaltige digitale Inklusion

Der zweite Nationale Aktionsplan für digitale Inklusion gliedert sich in sechs strategische Ansatzpunkte. Diese umfassen 36 Unterziele und 249 Initiativen, die von 14 Ministerien umgesetzt werden, darunter 65, die direkt in den Zuständigkeitsbereich des Ministeriums für Digitalisierung fallen.

  • Die Koordination des Nationalen Aktionsplans sicherstellen
  • Digitale Kompetenzen vertiefen
  • Die Motivation stärken und das digitale Vertrauen fördern
  • Den Zugang zum Digitalen erleichtern
  • Die Selbstständigkeit durch digitale Technologien stärken
  • Eine Alternative zum Digitalen erhalten

 

Überwachung und Bewertung

Der Aktionsplan ist dynamisch und unterliegt einer strengen Nachverfolgung sowie einer kontinuierlichen Bewertung, die auf Indikatoren und definierten Ergebnissen für jede Initiative basiert.

Ein Lenkungsausschuss, der die beteiligten Ministerien und Verwaltungen vereint, wird die Nachverfolgung und die strategische Kohärenz der Maßnahmen gewährleisten. Parallel dazu koordiniert das Ministerium für Digitalisierung eine interministerielle Arbeitsgruppe, die sich regelmäßig trifft, um sich über das Thema in Luxemburg auszutauschen.

Darüber hinaus wird eine externe Bewertung von einem spezialisierten externen Experten durchgeführt, mit einem Zwischenbericht zur Halbzeit und einem Abschlussbericht nach fünf Jahren, um die Gesamtimpakt zu messen und Empfehlungen für zukünftige politische Maßnahmen zu formulieren.

Der vollständige Aktionsplan sowie seine Initiativen können in der entsprechenden Rubrik hier eingesehen werden.

 

Quelle: Offizielle Mitteilung des Ministeriums für Digitalisierung, www.digitalisation.lu

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